Viel Spaß beim Weihnachtsmarkt

BESUCHER

Am 3. Illinger Burg-Adventsmarkt wurde einiges geboten, Jung und Alt kamen auf ihre Kosten. Die „Genussmeile“ war international ausgerichtet, türkisch, arabisch, thailändisch, amerikanisch, mittendrin natürlich auch gewohnt saarländisch. Beispielsweise bot der  TV Illingen, genauer: die Abteilungen Eltern-Kind-Turnen und Leichtathletik,  an zwei Ständen Heimisches, hausgemacht. Hansgündix und Wernix hatten nach streng gehütetem Rezept einen Zaubertrank gebraut, der unter dem Decknamen „Feuerzangenbowle“ zum Ausschank kam und schon nach dem ersten Becher für große Euphorie sorgte. Weihnachtliche Köstlichkeiten, insbesondere feinster Stollen, waren unter Anleitung des Meisterbäckers Willi mit viel Liebe und Können hergestellt worden und fanden glückliche Abnehmer. Die Mütter vom Eltern-Kind-Turnen karrten Spritzgebackenes an und schmackhafte Zimtwaffeln.   Caro hatte mit List und Geschick hundsgewöhnlichen Gips in Christbaumschmuck umgewandelt, in Glöckchen, Sternchen, Tannenbäumchen. Mirjam überraschte mit selbst gestrickten  Nikolaus-Mützchen.  Andreas, der in Frankfurt im Quartett der Lermen Brothers beim  Marathon glänzte, zauberte vor Ort aus dem Stehgreif ein Poster, das eindrucksvoll die verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen präsentiert und einen Ehrenplatz an einem der TVI- Stände erhielt.
Wer das von Andreas Veranschaulichte praktiziert und auch in der dunklen Jahreszeit regelmäßig sein Training absolviert, der darf getrost auch mal zu  Süßigkeiten greifen, er wird es locker verkraften.

STÄNDE        WERNER_HGÜNTER

Die beiden Stände des TVI, im vorderen Hansgündix und Wernix mit ihrem Zaubertrank.

POSTER          CREW

Poster von Andreas; rechts die TVI-Crew mit Hans Günter, Werner, Margit, Caro und Isabell. Optimieren der Bilder durch Anklicken!

Geschrieben von wolfiweber

27. November 2016 um 14:04

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Lermen Brothers bärenstark

„Laufen ist ein Familiensport“, heißt es treffend. Die Familie Lermen vom TV Illingen ist ein gutes Beispiel. Sie ist Stammgast bei den Volksläufen, man sieht sie auch bei Landesmeisterschaften im Straßen- und im Crosslauf, wo sie regelmäßig Plätze auf dem Siegerpodest erobert. Mama Petra ist stolz auf ihre fünf Männer: ihren Mann Martin und die Söhne Julian, 18, die 16-jährigen Zwillinge Andreas und Dominik und den 10-jährigen Stefan.
Jüngst stand der berühmte Mainova Frankfurt Marathon auf dem Programm. Den lief Papa Martin voriges Jahr allein, diesmal begnügte er sich, zusammen mit Gattin Petra, mit der Rolle des Coachs seines lauffreudigen Nachwuchses. Trainer Wolfgang Weber taufte die Jungs im Frühjahr beim Landescross in Lebach auf den Namen „Lermen Brothers“, und in eigens mit diesem Namen gedruckten T-Shirts ging es in Frankfurt an den Start, als Vierer-Staffel. Stefan lief rund 6 Kilometer, seine drei Brüder übernahmen mit jeweils etwa 12 Kilometern den Rest der Marathon-Distanz. Stefan war als Zweiter dran. „Er hat noch kein Handy. Unsere Sorge war, dass er uns in der Wechselzone im Getümmel der 16 Tausend Teilnehmer des Hauptlaufs nicht findet“, berichtet Petra. „Aber es hat dann doch alles prima geklappt, die Organisation war wirklich gut!“
Wirklich gut war auch die Platzierung des Quartetts: Platz 1223 wurde in starken 4:14 Stunden erkämpft, 550 Staffeln ließ man hinter sich. Gut, das Siegerquartett Asics Frontrunners beötigte nur 2:18 Stunden, aber auch diese Staffel hätte gegen den „Einzelkämpfer“ Mark Korir keine Chance gehabt – der Kenianer siegte in glänzenden 2:06:48 Stunden.
Zum unvergesslichen Erlebnis wurde der Empfang der Läufer beim Finish in der Messehalle. „Die Halle war dunkel“, schwärmt Dominik, „über einen roten Teppich ging’s, angestrahlt von Scheinwerfern, mit viel Beifall ins Ziel!“
Eine schmucke Urkunde im Gepäck fuhr man nach Hause, mit der Gewissheit: Das war einfach prima, das machen wir nächstes Jahr wieder!

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links Julian, Andreas und Dominik beim Landescross in Lebach – hier entstand der Name “Lermen Brothers”   rechts: in diesen Trikots erfolgte der Start in Frankfurt

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Roter Teppich beim triumphalen Finish: Julian, Stefan, Andreas und Dominik

Geschrieben von wolfiweber

20. November 2016 um 08:59

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Tolles Wochenende: Langhürden, Sportabzeichen und Grillabend

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – eine bekannte Losung, an die man sich beim TV Illingen strikt hält. Das sieht dann so aus: Am Donnerstag, dem 26. September, ging’s im Ottweiler Stadion nochmals richtig zur Sache. Es wurde ein Langhürden-Abend arrangiert, an dem außer der LG Saar 70 auch Athleten aus Saarbrücken, Neunkirchen und Elm teilnahmen. Für Neele Broschardt und Christoph Rullof, beide 14, war es ihr erster 300m-Hürdenlauf. Natürlich klappte bei dieser sehr anspruchsvollen Disziplin noch nicht alles, aber die Trainer Caroline Schlör und Werner Liedtke waren zufrieden: Neele lief 60,81 Sekunden, Christoph 50,21.
Beim TVI ist man stolz, dass man mit Philipp Oehling den ultimativen Hürden-Überflieger in seinen Reihen hat.  Philipp Oehling wurde  bekanntlich im Juli in St. Wendel in glänzenden 41,57 Sek.  Süddeutscher Meister im 300m-Hürdenlauf der M15. Beim Ottweiler Langhürden-Abend versuchte er sich in der U18, wo statt der 300m die 400m Hürden gelaufen werden. Philipp überzeugte mit 59,87 Sek., liegt damit momentan auf Platz 3 der U18. Genau diesen Platz  behauptet in dieser Altersklasse mit ihren jetzt in Ottweiler gelaufenen starken 69,58 Sek. auch die 16-jährige Paula Heinz. Gemütlicher angehen ließ es Mirjam Jakob bei den Frauen, sie lief 76,29 Sek. Mit Kay-Uwe Buschauer und David Naumann absolvierten auch zwei  TVI-Männer die Hürden-Runde. Kay-Uwe benötigte 65,22 Sek., David 70,35.
Zwei  Tage später, am Samstagnachmittag, lud der TVI auf dem Illinger Sportplatz seine Mitglieder ein zur Sportabzeichen-Prüfung. Wegen des regnerischen Wetters kamen nicht allzu viele, lediglich ein halbes Dutzend.  Sie nutzten die Gelegenheit, noch fehlende Nachweise zu erbringen. Gefragt waren insbesondere die 3000 Meter.  Sportabzeichen-Abnehmerin Margit Ernwein konnte allen Gestarteten das Erfüllen der Bedingungen bescheinigen.
Nun zum angesprochenen Vergnügen.  Das zeigte sich nach der Sportabzeichenprüfung in einem Grillabend mit gemütlichem Beisammensein im Hause Schlör. So ganz ohne Sport ging’s aber auch hier nicht. Im Mittelpunkt des Geschehens stand eine Tischtennisplatte. Da outete sich so manches „Feierbiest“  als Virtuose des kleinen Zelluloidballs, erwies sich als trefflicher Meister im Schmettern und Schnibbeln.

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Erst die Arbeit…                                               …dann das Vergnügen
Weitere Fotos unter Bilder, Galerie 2016, Langhürden

Geschrieben von wolfiweber

5. Oktober 2016 um 17:26

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TVI- Athleten mit weiten Würfen in Püttlingen

Das idyllische Püttlinger Breitwies-Stadion, dazu ein sonniger Samstagmittag mit angenehmen Temperaturen – ideale Bedingungen also für die Werfer des TV Illingen. Zum Tross gehörten drei junge Damen: Anna Rothbrust, 14, Jule Woll, 15,  und Paula Heinz, 16.  Hahn im Korb war Matthias Schikofsky, ebenfalls 16. Anna machte ihren ersten Wettkampf überhaupt, war mit ihren 12,74m im Diskuswurf sehr zufrieden. Die anderen drei absolvierten einen Werfer-Dreikampf. Bei Jule und Paula hieß das Kugel, Diskus, Hammer. Im Kugelstoß schaffte Paula 8,63m (persönliche Bestleistung), Jule stieß 10,07m weit. Der Diskus landete bei Paula auf 18,24m, bei Jule auf 26,03m.  Matthias wählte statt der Kugel den Speer. Letzteren schleuderte er sehr zur Freude von Trainerin Caroline Schlör auf hervorragende 50,63 Meter, neue persönliche Bestleistung, erstmals über die magischen 50 Meter! Wie gut Matze in Püttlingen drauf war, zeigen zwei weitere Bestleistungen: 29,12m mit dem Diskus, 33,94m  mit dem Hammer.
In Verbindung mit dem Hammerwurf fällt im Saarland unweigerlich der Name „Sahner“.  Der Wemmetsweiler Christoph Sahner ist der bislang erfolgreichste Athlet der LG Saar 70, war Junioren-Europameister und Olympiateilnehmer. Sein Neffe Andreas, Freund der LG-Sportwartin Caroline Schlör, setzt die Familientradition fort. Andreas ist im Hammerwurf unangefochten die saarländische Nummer 1, rangiert als 70m-Werfer bundesweit auf Platz 4. Er hat beim TVI-Nachwuchs die Lust auf diese anspruchsvolle Disziplin geweckt. Auch Jule, Paula und Matthias versuchen schon die richtige Körperdrehung, die korrekte Bein- und Fußtechnik. Das macht Spaß, der Hammer fliegt bei Paula schon auf 24,61m,  bei Jule sogar auf  29,88m. Nicht nur Matthias, auch die beiden jungen Damen setzten in Püttlingen im Hammerwurf eine neue persönliche Bestmarke.
Betreut wurden Paula, Jule und Matthias in Püttlingen beim Hammerwurf von Willi Sahner, Vater von Andreas, Bruder des 9 Jahre jüngeren Christoph. Willi bezeichnet sich gern als „Vater der Wemmetsweiler Hammerwerfer“, denn er griff als erster zu diesem Gerät. Willi schaffte als jugendlicher Autodidakt den Sprung an die Landesspitze, ebnete den Weg für seinen so erfolgreichen Bruder Christoph.
In Püttlingen war Willi mit der Vorstellung seiner Schützlinge vollauf zufrieden: „Mehr als eine Drehung ist im Augenblick nicht drin. Bei zwei Drehungen werden die Fliehkräfte so stark, dass es einen Anfänger aus dem Ring trägt“.
Wer den Ehrgeiz von Paula, Jule und Matthias kennt weiß, wie ihr nächstes Ziel aussieht: zwei Drehungen, ohne mitsamt dem Hammer wegzufliegen…

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Jule mit der Kugel                          Paula mit dem Diskus

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     Matthias auf dem Weg zur persönlichen Bestleistung: 50,63 Meter!

Geschrieben von wolfiweber

29. September 2016 um 17:30

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Wolfgang Weber und Christine Hahn als Referenten vor Ort

Sechs vom TVI beim Turn- und Sportkongress dabei

Am 24. und 25. September veranstaltet der Saarländische Turnerbund in Kooperation mit dem Landessportverband und weiteren Verbänden den ersten Saarbrücker Turn- und Sportkongress. Die zwei Tage an der Hermann-Neuberger-Sportschule waren vollgepackt mit interessanten Tipps, neuen Impulsen und wissenswerten Fakten. Auf dem Programm standen 140 Workshops und Vorträge zu den Themenfeldern Vereinsführung, altersübergreifende Fitness, Bewegungsförderung im Kindesalter, um nur einige zu nennen. Der Zuspruch, auch über die Landesgrenzen hinaus, war enorm: Man zählte rund 600 Teilnehmer.
In seiner Begrüßungsrede am Sonntag legte Franz Josef Kiefer, der Vorsitzende des Saarländischen Turnerbundes, großen Wert auf gesunde Strukturen im Verband, auf ein Miteinander von Spitzensport und ambitioniertem Breitensport. Vom Mutter-Kind-Turnen bis hin zur Olympia-Teilnahme kein anderer Verband, so Kiefer, muss einen solchen Spagat leisten.
Unter den Kongress-Teilnehmern waren auch sechs Übungsleiter des TV Illingen: Gabi Steuer, Martina Thewes-Zimmer, Christine Hahn, Hans-Günter Dörr, Helmut Martin und Wolfgang Weber. Äußerst wissensdurstig waren Hans-Günter und Helmut, sie besuchten an den beiden Tagen acht einstündige Workshops. Besonders angetan hatte es ihnen die Slashpipe, eine echte Neuheit im Fitnessbereich. Dieses Trainingsgerät ist eine mit Wasser gefüllte Röhre, die ein effektives Training im Verein, im Fitnessstudio und in den eigenen vier Wänden bietet. „Wirklich toll, nur ganz schön teuer“, sind sich die beiden einig. Gabi besuchte Workshops über „propriozeptives Training – Übungen mit großer Wirkung“. Begeistert war sie einmal mehr über die Kreativität ihres Lieblingsreferenten Kai Bollinger, in dessen Stunde sich diesmal alles ums Handtuch drehte.
Zwei der sechs TVI-Teilnehmer waren selbst als Referenten tätig: Christine Hahn und Wolfgang Weber. Christine gab den ganzen Sonntag Tipps zum richtigen Nordic-Walking. Ihre Klientel reichte vom Anfänger bis zum Treff-Betreuer. Wolfgang  hatte, vermittelt durch TVI-Frontfrau Gabi Steuer, seinen Auftritt als Gastredner. Gleich nach der Begrüßungsrede des STB-Präsidenten und dem Fachvortrag von Professor Georg Wydra („Motorische Grundausbildung für Kinder“) stellte er seine Kleinen Wilden vom montäglichen Bewegungstraining des TVI vor. Ein Bildvortrag zeigte die Kleinen beim spielerischen Bewältigen von Bewegungsaufgaben, aber auch bei Outdoor-Aktivitäten wie Bambini-Lauf, Spiele-Nachmittag im Rosengarten, Fahrt zur Freilichtbühne Gräfinthal.
Wenig später  erhoffte sich Martina Thewes-Zimmer Anregungen im Workshop „Einführung ins Werfen“. Ihr Fazit: „Was wir in unserem Bewegungstraining in puncto Werfen mit unseren Kids  machen, kann sich wirklich sehen lassen. Vor allem unsere bunten Wurfobjekte, die O-Balls, Loopies und Buschwuschbälle, habe ich im Workshop schmerzlich vermisst!“

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     Hans-Günter, Helmut, Martina                                                     Wolfgang beim Vortrag

 

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v. links: STB-Geschäftsführer Karsten Kreis, STB-Präsident Franz Josef Kiefer, Wolfgang Weber, Moderator Thomas Wollscheid, Bettina Pfeiffer vom SSV Heiligenwald, Professor Georg Wydra; vorn die kleinen Akrobaten vom TV Bous; Optimieren der Fotos durch Anklicken

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Besser als im Workshop: Martina und Willi beim Werfen mit den Kleinen Wilden in unserem Bewegungstraining am 26. September

Geschrieben von wolfiweber

27. September 2016 um 15:41

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Viel Spaß beim Altstadtlauf

„Es war ein gelungener Tag“, schwärmt Caroline Schlör, Trainerin des TV Illingen und Sportwartin der LG Saar 70. „Beim Altstadtlauf in Ottweiler nahmen wir mit einer stattlichen Truppe teil, und alle gaben ihr Bestes!“ Das sah dann so aus: Philipp Oehling, bester saarländischer Leichtathlet der Altersklasse M15, gewann überlegen in 18:31 min den 5km-Lauf. Da die Strecke in Ottweiler vermessen ist, zählt der Lauf auch für die saarländische Bestenliste, wo Philipp jetzt und wohl auch am Jahresende auf Platz 1 stehen wird. Stark waren auch Mirjam Jakob und Paula Heinz, die bei den Frauen einträchtig in 24:55 und 25:04 min als Vierte und Fünfte ins Ziel kamen.
„Laufen ist ein Familiensport“, heißt es treffend. Die Familien Lermen, Heinz und Broschardt lieferten in Ottweiler den Beweis: Papa Martin Lermen lief zusammen mit seinen Söhnen Andreas, Dominik und Stefan, Papa Johannes Heinz mit Gattin Katja und Tochter Paula, Papa Dirk Broschardt mit Tochter Neele. Die Genannten bildeten den Kern zweier 6-er-Teams, die zusammen mit dem ebenfalls zur LG Saar 70 gehörenden TV Ottweiler in der Mannschaftswertung die Plätze 4 und 8 erkämpften. Team I, hälftig mit Athleten aus Illingen und Ottweiler besetzt, freute sich über ein Preisgeld von 25 €. Team II, ausschließlich mit Läufern vom TVI, konnte über diese karge Ausbeute nur lachen: Team II ergatterte stolze 75 €, als Losgewinn aus der Tombola!

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Links:   der stolze TVI-Tross mit Maskottchen Lucky
Rechts: Flott durch die Altstadt; im grünen Trikot Christopher Steil, ganz rechts Stefan Lermen
Optimieren der Bilder durch Anklicken! Weitere Fotos unter Bilder, Galerie 2016, Altstadtlauf

Geschrieben von wolfiweber

21. September 2016 um 10:20

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Homburg: 2 Teams Meister, 2 Vizemeister

Bei den Saarländischen Mannschaftsmeisterschaften 2016, für viele der Höhepunkt der Leichtathletiksaison, gab’s für die LG Saar 70 in den verschiedenen Altersklassen bereits fünf Titel. Jetzt kamen in Homburg noch zwei weitere hinzu: Die männliche U18 und die weibliche U14 holten Gold, die männliche U14 und die Frauen wurden Vizemeister.
Das Siegerteam der U18 hatte in den Illingern Philipp Oehling und Matthias Schikofsky seine herausragenden Athleten. Beim mit 8045 Punkten klaren Sieg vor dem LC Rehlingen übertrafen beide mehrfach die magische 600 Punkte-Marke: Für famose 2:03,42 min über 800m schaffte Philipp mit 645 Punkten die Höchstwertung des Tages, für seine 1,75m im Hochsprung gab’s 602 Punkte. Als Speerwurf-Bester holte Matthias mit 49,50m satte 635 Punkte, dazu im 100m-Lauf für 11,80 sec nochmals 611 Punkte. Die Gold-Mädels der U14 siegten knapp vor dem TV Homburg. Sie hatten 3796 Punkte, Homburg 6 Pünktchen weniger. Mit an Bord war auch Theresa Schikofsky vom TVI.
Nun zu den LG-Vizemeistern. Die erfolgsverwöhnte U14 der LG Saar 70 musste diesmal dem TV Homburg den Vortritt lassen. Trotz guter Leistungen konnte auch der Illinger Simon Mohr das Blatt nicht wenden. Simon war mit 48m bester Ballwerfer, glänzte auch im Weitsprung und in der Staffel.
Platz 2 hinter dem TuS 1860 Neunkirchen auch für die LG-Frauen. Mirjam Jakob vom TVI war mit 13,94 sec Zweitschnellste. Zum LG-Team gehörte auch Eva König. Ohne seine beiden herausragenden Athletinnen, ohne  Louisa Grauvogel (Studium in den USA) und Caroline Schlör (verletzt) konnten die LG-Frauen ihren im Vorjahr souverän gewonnenen Titel nicht verteidigen.
Enttäuscht waren auch Paula Heinz, Jule Woll und Neele Broschardt, die in der U18 auf Titeljagd gingen. Jule, kürzlich in St. Wendel mit dem Speer zur Süddeutschen Vizemeisterin gekürt, war trotz Verletzung mit 34,57m beste Werferin (sie kann 10m weiter werfen), auch Paula überzeugte mit 13,43 sec im Sprint und mit 2:38,51 min über 800m. Diesmal reichte es fürs LG-Team nur zum undankbaren Platz 3, hinter dem LA Team Saar und dem LC Rehlingen.

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Zwei Werfer der Extraklasse: links Simon, rechts Matthias

Geschrieben von wolfiweber

18. September 2016 um 08:49

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Ludweiler, Merzig – Athleten des TVI mit Bestleistungen im Minutentakt

Am Monatsanfang starteten die TVI-Athleten bei Wettkämpfen in Ludweiler und in Merzig. Ihre Ergebnisse können sich sehen lassen:
In Ludweiler lief Mirjam Jakob  bei den Frauen die 800m in 2:35,47 min, steigerte ihre Bestleistung aus 2015 um satte 20 Sekunden. Einen Tag später schaffte sie in Merzig die 200m in 28,55 sec, auch dies ein neuer Hausrekord. Auch Jule Woll (U16) glänzte in Merzig: 100m in 14,36 sec, Hammerwurf 26,23m, persönliche Bestleistung (pB). Auch Paula Heinz (U18) ließ es krachen: 100m – 13,53 sec (pB), 200m – 27,76 sec, Hammer 23,68m (pB). Bei den Männern zeigten sich David Naumann und Christopher Steil in bester Lauflaune: David lief die 100m in 12,39 sec und die 200m in 25,35 sec, beides Saisonbestleistungen. Christoph absolvierte  die 100m in 12,68 sec (pB). Philipp Oehling, jüngst bei der Süddeutschen in St. Wendel als zweifacher Titelträger in der M15 stärkster Saarländer, ist auch 2016 wieder auf dem besten Weg, erfolgreichster Athlet der LG Saar 70 zu werden: in Ludweiler mit dem  Stab  2,30m und hervorragende 12,00m im Dreisprung (pB). Zwei weitere Bestleistungen tags drauf in Merzig: 200m in 24,83 sec, Hochsprung 1,68m.
Überschattet wurde das ansonsten so erfolgreiche Wochenende der TVI-Athleten durch einen schweren Unfall von Jonas Sander, U18. Jonas kam beim Stabhochsprung so unglücklich auf, dass er sich im Knöchel zwei Bänder riss. Alle in seinem Verein wünschen ihm schnellstmögliche Genesung!

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Gut gelaunt: die Asse des TVI               David auf dem Weg zum Hausrekord

Geschrieben von wolfiweber

9. September 2016 um 15:24

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TVI sorgt für Ferienspaß im Rosengarten

 

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18 Uhr 15: Als Nicole dieses Foto machte, waren die Kleinsten mit ihrem Anhang schon gegangen. Aber auch die Restgruppe kann sich sehen lassen!

Drei Vereine, ein Ziel: Der TV Illingen, der Schachclub Turm Illingen und die Rosenfreunde Welschbach wollten den Illinger Kids einen kurzweiligen Spiele-Nachmittag bescheren. Die Aktion im Rahmen des „Illinger Ferienpasses“ wurde rundum ein Erfolg: Etwa 50 Illinger Kinder kamen, unter ihnen ein Dutzend junger Syrer, die sich bestens ins bunte Treiben einfügten.
Initiator der Veranstaltung war Wolfgang Weber, Ehrenvorsitzender des SC Turm, Übungsleiter des TV Illingen und Vorstandsmitglied der Rosenfreunde. Unterstützt wurde er von Margit Ernwein, Gabi Steuer, Caroline Schlör und Heike Sander, allesamt vom TVI, dazu von Friedrich Henschel und Thomas Biehler, beide vom SC Turm.  Zu den weiteren Helfern und Animateuren vor Ort gehörten auch sechs Übungsleiter des montäglichen Bewegungstrainings der Kleinen Wilden.  Die Rosenfreunde waren vertreten mit ihren Gastronomen Christine Zewe und Klaus Düppre. Klaus schaffte das Kunststück, das von den Kids mitgebrachte Grillgut „Just in Time“ zu präsentieren.
Weber hatte sich einen abwechslungsreichen Parcours ausgedacht. Mit Strickleitern ging es den Kirschbaum hoch und auf der anderen Seite wieder runter, auf einem gespannten Band wurde zwischen zwei Bäumen balanciert, im gut markierten Feld hieß es Ball über die Schnur oder Volleyball. Letzterer wurde zunächst in äußerst rustikaler Variante praktiziert, bis, oh Wunder, ein syrisches Fräulein auftauchte und sich mit der gestandenen Volleyballerin Margit Ernwein spektakuläre Ballwechsel lieferte.
Den schwierigsten Job hatten Svenja und Tammy Recktenwald an der Dosenwurf-Station. Svenja, im Triathlon zur Landesspitze der U16 gehörend, und Tammy, 11, jüngst zur besten Sportlerin des Gymnasiums Ottweiler gekürt, mussten im Affenzahn die Dosenpyramiden aufbauen und permanent den Querschlägern ihrer wurfgewaltigen Klientel ausweichen. Überhaupt wurde der Dosenwurf zum absoluten Hit. Motivation war nicht nur das faszinierende Scheppern der getroffenen Dosen, sondern auch die Aussicht auf süßen Lohn: Wer mit sechs Wurf die Platte räumte, ergatterte eine Tüte Gummibärchen. Sensationell der Coup von Melina, 6 Jahre alt, die mit drei Wurf abräumte. Auch im Rosengarten verblüfften die Kleinen Wilden mit ihrer Kreativität. Hannah, Anni, Ilse und Annika gaben sich nicht mit den Hüftschwüngen des klassischen Hula Hoop zufrieden, sie bewegten sich, Rio lässt grüßen, zu „Olympischen Ringen“ verbunden anmutig zwischen den Rosenbeeten. Später setzten sie dann noch eins drauf: Sie sammelten Rosenblätter, destillierten mit ein bisschen Wasser ihr eigenes Parfüm. Mit selbigem beglückten sie dann reihum die Festbesucher.
„Brett- und Bewegungsspiele“ lautete das Motto des Events. Es war keine Überraschung, dass bei den Brettspielen Schach die Nummer 1 war. Illingen ist schließlich eine Hochburg des Jugendschachs, die U16 des SC Turm wurde letzte Saison Landesmeister. Ein Großteil der siegreichen Mannschaft war im Rosengarten erschienen. Klar, dass es die jungen Anhänger des Königlichen Spiels nach ihren Abstechern zu den verschiedenen Spielstationen immer wieder schnell ans Schachbrett zog. Im Laufe des Nachmittags tauchten noch einige Verbandsspieler des SC Turm auf, die sich dem Turm-Nachwuchs bereitwillig als Sparringspartner zur Verfügung stellten.
Der Spiele-Nachmittag im Welschbacher Rosengarten, da waren sich alle Besucher einig, war rundum gelungen. Einer der Besucher war der Illinger Jugendpfleger Frank Schuppener. Er ist der Meinung, dass die Veranstaltung künftig zum Programm des  „Illinger Ferienpasses“ gehören sollte.

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       Dosenwurf mit Svenja (links) und Tammy                        Willi hilft Annika, Anni guckt zu 
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                            Weitere Fotos unter BILDER, GALERIE 2016, Spielenachmittag

Geschrieben von wolfiweber

31. Juli 2016 um 19:17

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Philipp Oehling bester Saarländer

Die Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der U23 und der U16 fanden bei bestem Wetter in St. Wendel statt, ein Heimspiel also für die LG Saar 70. Sieben Hoffnungsträger schickte die LG ins Rennen, die sich allesamt wacker schlugen.  Vier von ihnen schafften sogar den Sprung unter die Top 8.
Niels Diehl vom TV Ottweiler (TVO) wurde mit 1,70 Metern im Hochsprung Siebter der Altersklasse M15, Janine Baus vom TV Wemmetsweiler in der gleichen Disziplin mit 1,53 Metern Sechste der W14, höhengleich mit der Fünften.
Die renommierteste Teilnehmerin der LG war zweifellos Louisa Grauvogel  vom TVO. Voriges Jahr holte Louisa im 7-Kampf  bei der Europameisterschaft im schwedischen Eskilstuna Bronze, hatte wesentlichen Anteil am guten Abschneiden der deutschen U20, die hinter Russland in der Mannschaftswertung Zweiter wurde. In St. Wendel trat Louisa in drei Disziplinen an, mischte in allen munter mit: Platz 4 über 200 Meter, Platz 3 in 12,08 Sekunden über die 100 Meter, Platz 2 und damit Süddeutsche Vizemeisterin schließlich mit starken 14,16 Sekunden im 100 Meter-Hürdenlauf.
Hoch her ging es bei Jule Woll, W15, und beim altersgleichen  Philipp Oehling, beide vom TV Illingen. Jule war mit 43,94 Metern angereist, der besten Weite aller Speerwerferinnen, fühlte sich zu Recht als Favoritin. Dieser Rolle wurde sie auch gerecht – bis zum letzten Versuch. Dort glückte der Badenerin Rosa Kirchgäßner der Wurf ihres Lebens: Sie warf 45,32 Meter, rund fünf Meter weiter als je zuvor. Auch Jule verbesserte sich nochmals, aber ihre 41,14 Meter reichten nur zu Platz 2. „Vizemeisterin hört sich ja eigentlich gut an“, grämte sich Jule, „aber nicht für mich. Heute habe ich nicht Silber gewonnen, ich habe Gold verloren!“
Nun zu Philipp Oehling, der zum erfolgreichsten saarländischen Athleten dieser Süddeutschen werden sollte. Er startete am Samstag über 300m-Hürden, am Sonntag über 800 Meter. Über die Hürden war er als Schnellster gemeldet, über die 800 Meter als Viertschnellster. „Ich fühle mich prima, die Hürden will ich auf jeden Fall gewinnen!“ An Selbstvertrauen mangelt es Philipp nicht. Doch das Rennen war offen bis zum Schluss, der Badener Maximilian Deutsch lag vor der letzten Hürde noch gut einen halben Meter in Front. Während Maximilian diese Hürde riss und aus dem Tritt geriet, stürmte Philipp unter dem Jubel seiner Fans in mitreißendem Endspurt ins Ziel. Mit 41,57 Sekunden verbesserte er seinen Hausrekord um mehr als eine halbe Sekunde.
Zwanzig Stunden später standen die 800 Meter auf dem Programm. Philipp, mit dem Titel über die Hürden in der Tasche, ging’s locker an. Natürlich steckte ihm sein Husarenritt vom Vortag noch in den Knochen. Die Beine waren nicht mehr so locker, der Kopf aber war es: „Gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren“, sagte Bum-Bum-Boris. So sehr sich der Seckenheimer Teklay Teamrat vor dem Ziel auch streckte, Philipp zog unwiderstehlich vorbei, holte sensationell seinen zweiten Titel. Sein Freudenschrei beim Überqueren der Ziellinie war im ganzen Stadion zu hören. Die Siegerzeit ist famos: 2:02,61 Minuten, persönliche Bestzeit, nur eine halbe Sekunde über dem Landesrekord.
Die LG Saar 70 freut  sich sehr über das gute Abschneiden bei der Süddeutschen. Aber es herrscht auch Stolz über den Einsatz von acht LG-Kampfrichtern: Von der TG Landsweiler-Reden kamen Anja Bild und Arno Meier,  vom TVO Christa Berwanger, Klaus Diehl, Markus und Michael Bosel, vom TV Wemmetsweiler Ralf und Christopher Pinter.  Ohne erfahrene  Kampfrichter ist eine solche Mammutveranstaltung wie die Süddeutsche nicht zu stemmen. „Die Beteiligung war enorm, wir hatten riesige Teilnehmerfelder“, erläutert Starter Arno Meier. „ Aber die Organisation war sehr gut, die Disziplin der Sportler und Sportlerinnen ebenfalls. Es gab kaum Probleme, nur hier und da verkraftbare Verzögerungen“.
Die Süddeutsche in St. Wendel wird allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben.

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Unsere Vizemeisterinnen: links in der Mitte Louisa, rechts (Block 2) Jule

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Philipp Oehling, unser zweifacher Meister
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Geschrieben von wolfiweber

20. Juli 2016 um 15:17

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